Vivien Szczepanski

30.01.2026

Die richtige Ernährung bei Reizdarm: Was muss ich beachten?

Die Symptome des Reizdarmsyndroms können den Alltag ganz schön erschweren – ständige Bauchschmerzen, Blähungen oder Verstopfungen machen das Leben nicht gerade leichter. Eine ausgewogene Ernährung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Mit der richtigen Wahl an Lebensmitteln lässt sich den Beschwerden oft schon vorbeugen und der Alltag deutlich angenehmer gestalten.  


Die FODMAP Diät bei Reizdarm 

Die FODMAP-arme Ernährung ist eine effektive Diät, die einen gereizten Darm wirkungsvoll beruhigen kann. Bei dieser Diät werden überwiegend Lebensmittel mit einem hohen Anteil von: Fructose, Lactose, Fruktane, Galactane und Polyole gemieden, da diese Kohlenhydrate im Darm schwer verdaulich sein können und zu Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen und Verstopfung führen.  

Bei der FODMAP-Diät gibt es Lebensmittel, die aufgrund ihrer hohen FODMAP-Werte vermieden werden sollten, da sie zu den genannten Beschwerden führen können. Auf der anderen Seite gibt es auch Lebensmittel mit niedrigen FODMAP-Werten, die empfohlen werden, weil sie die Symptome lindern und das Wohlbefinden fördern können. Welche Lebensmittel bedenkenlos gegessen werden können und welche eher vermieden werden sollten, erfahren Sie im nächsten Abschnitt. 


FODMAP Lebensmittel

Hier eine kleine Auswahl von Lebensmitteln, die meist gut verträglich sind und die du in deine Ernährung integrieren kannst: 

Diese Lebensmittel tun deinem Darm gut:  

Gemüse: Karotten, Zucchini, Kartoffeln und Kürbis sind oft gut bekömmlich. Ein leichtes Ofengemüse mit Olivenöl und frischen Kräutern ist eine tolle magenfreundliche Beilage. 

Obst: Bananen, Kiwis und Blaubeeren liefern wichtige Nährstoffe, ohne den Darm zu belasten. Ein selbstgemachter Smoothie mit laktosefreier Milch kann ein toller Start in den Tag sein! 

Getreide & Alternativen: Statt Weizen kannst du auf Reis, Quinoa oder glutenfreie Haferflocken setzen – perfekt für ein warmes Porridge am Morgen. 

Milchprodukte: Laktosefreie Milch, Hartkäse wie Parmesan oder pflanzliche Alternativen wie Mandel- und Kokosmilch sind oft besser verträglich als herkömmliche Milchprodukte. 


Diese Lebensmittel können Beschwerden verursachen: 

Nicht alle Lebensmittel sind für den gereizten Darm ideal. Manche sollten nur in kleinen Mengen gegessen oder besser ganz vermieden werden: 

Hülsenfrüchte wie Linsen oder Bohnen: Sie enthalten schwer verdauliche Ballaststoffe und können Blähungen verursachen. 

Kohl, Zwiebeln und Knoblauch: Sie sind zwar gesund, können aber unangenehme Verdauungsprobleme hervorrufen.  

Bestimmte Früchte wie Äpfel, Birnen oder Wassermelonen: Sie enthalten viel Fruktose und können Beschwerden verstärken. 


Fazit: Die richtige Ernährung bei Reizdarm 

Jeder Reizdarm ist individuell – was für den einen gut funktioniert, kann für den anderen ungeeignet sein. Deshalb lohnt es sich, auf die Signale deines Körpers zu achten und herauszufinden, welche Lebensmittel du gut verträgst. Ein Ernährungstagebuch kann dir dabei helfen. Die FODMAP-arme Ernährung kann hierbei eine große Erleichterung sein. 



Das Angebot ersetzt keine persönliche Beratung durch medizinische oder therapeutische Fachpersonen.

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